12. Februar 2018

Rezension Dieter David Seuthe - Frankfurt verboten

Das erste Mal wurde ich auf dieses Buch bereits letztes Jahr im Herbst aufmerksam, als Verlegerin Anya Schutzbach die Geschichte auf der Frankfurter Buchmesse vorstellte. Bereits damals dachte ich mir, das ist eine Geschichte, die ich lesen muss. Das Thema hörte ich zwar nicht unbedingt nach leichter Unterhaltung an, aber ich bin der Meinung, dass wir solche Geschichten brauchen, um nicht zu vergessen, was Hass und Rassismus anrichten können.

Zum Inhalt:


Elise Herrmann ist ein junges Mädchen, das schon in jungen Jahren als aufstrebende Pianistin auf sich aufmerksam macht. Mit Hilfe eines Stipendiums gelingt es ihr, einen Ausbildungsplatz am Hoch'schen Konservatorium in Frankfurt zu bekommen. Gleichzeitig erlebt sie mit Max von Hochem das erste Mal, was es bedeutet, verliebt zu sein. Das Leben könnte so schön sein, wenn es nicht 1929 wäre - und Elise nicht Jüdin ...

Meine Meinung:


Wie findet man für etwas Worte, was man sich heute nur noch schwer vorstellen kann, wenn man nicht im Deutschland der 30er und 40er gelebt hat? Dieter David Seuthe ist es mit seinem Buch "Frankfurt verboten" jedenfalls gelungen. Seine schlichte Sprache zieht einen sehr schnell in das Buch, in das Leben der jungen Leute in Frankfurt.

Die Geschichte startet 1929 in Bad Ems, einem Ort in der Nähe von Frankfurt: Elise ist jung und unerfahren, aber leidenschaftliche Pianistin, mit einem Talent, mit dem sie die Gefühle ihrer Mitmenschen erreichen kann. Gleichzeitig ist sie Jüdin, lebt allerdings nicht wirklich nach jüdischen Traditionen ...

Ihr Jugendfreund Arno hilft ihr, ein Konzert für ihre erblindende Großmutter Louise zu organisieren. Alles läuft gut, wären da nicht die Nationalsozialisten, die sich nicht zu schade sind, das Konzert zu mit Pfiffen und Buhrufen zu stören. Elise ist verstört, denn sie kann nicht verstehen, was sie diesen Leuten getan hat. Dieses Unverständnis stellt Seuthe meiner Meinung nach sehr gut dar, Elise ist nicht unbedingt ein politischer Mensch, ist bis jetzt sehr behütet aufgewachsen.

Dies ändert sich mit ihrem Umzug nach Frankfurt, wo sie auch ihre erste Liebe Max kennenlernt. Der junge Mann ist Arier, hat glänzende Aussichten, als Jurist Karriere zu machen. Es ist mehr oder weniger Liebe auf den ersten Blick. Gleichzeitig gewinnt Elise neue Freunde, die von überall her gekommen sind, um in Frankfurt Musik zu studieren. Das Frankfurt dieser Zeit ist liberal, Homosexuelle müssen sich nicht mehr verstecken, Jazz und Swing werden in eigenen Musikkellern gespielt, auch wenn Elise eher eine klassische Karriere anstrebt.

Aber die Schatten werden länger, denn Hitler ergreift die Macht - und Elise muss auf einmal feststellen, dass ihresgleichen nicht mehr in Deutschland, ihrem Deutschland, das sie als Heimat betrachtet, erwünscht ist. Max versucht alles, sie zu schützen, aber kurz bevor Elise ihr Debüt geben kann, wird es jüdischen Künstlern verboten, in Frankfurt aufzutreten. Frankfurt verboten, diese zwei Worte begleiten Elise von nun an - und die Maschen werden immer enger.

Seuthe beschreibt abwechselnd als auktorialer Erzähler als auch in Form von Briefen, wie Elise diese Zeit erlebt. Gerade diese Briefe sind es auch, die mich zeitweise zu Tränen gerührt haben. Eigentlich möchte sie ja nichts anderes machen, als Klavier zu spielen (und auch Schüler zu unterrichten), aber die Nazis boykottieren sie, wo sie nur können, bedrohen sie sowohl mit psychisch als auch physisch. Max versucht dabei alles, ihr zu helfen, tritt dafür sogar in die NSDAP ein, aber die Angst ist vor allem nach 1933 allgegenwärtig.

Gleichzeitig wird das Frankfurt der Vorkriegszeit wieder lebendig, Straßen, Plätze und Orte werden anschaulich beschrieben, wo Elise wohnt und arbeitet. Gerade wenn man die Stadt ein bisschen kennt, kann man gar nicht anders, als das Gefühl zu haben, Frankfurt von einer anderen - längst vergangenen - Seite kennenzulernen. Der Autor weist beispielsweise im Nachwort daraufhin, dass es das Hoch'sche Konservatorium in der von ihm beschriebenen Straße wirklich gegeben hat ...

Ab einem gewissen Punkt wird zwar das Ende vorhersehbar, aber trotzdem ist es nicht weniger traurig. Daher kann ich nur sagen: Taschentücher bereitlegen, wer dieses Buch lesen will! Und vielleicht nebenher Grönemeyers "Mensch" hören - dieses Lied ging mir jedenfalls die ganze Zeit beim Lesen im Kopf herum ...

Mein Fazit:


"Frankfurt verboten" ist in meinen Augen ein sehr schönes, trauriges, aber auch wichtiges Buch. Mit einfachen Worten gelingt es dem Autor eindringlich darzustellen, wie das Leben im Frankfurt der 30er Jahre für die Juden unter den Nazis gewesen sein muss ... Taschentücheralarm!

  • ★★★★★
  • E-Book
  • 370 Seiten
  • Weissbooks
  • 978-3863370237

8. Februar 2018

Mystery Blogger Award


Ein kleines bisschen ist es schon her, dass ich das letzte Mal für einen TAG bzw. einen Award nominiert wurde, deswegen danke, liebe Hermine, dass du mir diesen Award weitergereicht hast :). Ursprünglich stammt der Award von Okoto Enigma.

Das sind die Regeln des Awards:

  • Put the award logo/image on your blog
  • List the rules
  • Thank whoever nominated you and provide a link to their blog
  • Mention the creator of the award and provide a link as well
  • Tell your readers 3 things about yourself
  • You have to nominate 10 – 20 people
  • Notify your nominees by commenting on their blog
  • Ask your nominees any 5 questions of your choice; with one weird or funny question (specify)
  • Share a link to your best post(s)

Okay, als erstes geht es um drei Dinge, die ihr wissen solltet:

1. Ich trage mich schon seit Weihnachten mit dem Gedanken, Blogger zu verlassen. Gründe gibt es gleich mehrere, denn Blogger hat schon einige ziemliche ärgerliche Fehler ... Ich bin im Moment allerdings nur ganz schön unentschlossen, zu welchem Anbieter ich gehen soll und mit welcher Domain das geschehen soll. Dummerweise ist man als Ösi doch ein wenig eingeschränkt, weil nicht alle deutschen Provider österreichische Kunden "mögen". Und dann kommt natürlich noch die Frage nach den Kosten dazu ...

2. Ich versuche mich gerade an der Entdeckung der Langsamkeit beim Lesen. Das heißt, gezielt weniger Seiten zu lesen und mehr Pausen zu machen - einfach um mehr von einem Buch zu haben. Es ist ungewohnt, ich weiß, aber es ist auch ein gutes Gefühl. Nachdem derzeit nur ein ReziEx aufs Lesen wartet, kann ich mir diesen Luxus mit gutem Gewissen leisten :).

3. Ich bin ein kleiner Internet-Freak :D. HTML, CSS und JavaScript sind für mich schon recht lange mehr als ein paar Buchstaben. Ich liebe es auch, anderen in diesem Bereich zu helfen, wenn ich kann Dieses Wissen ist nützlich, auch wenn man auf Plattformen wie Blogger wie Wordpress.com bloggt - das merke ich immer wieder ...

Hermine hat außerdem folgende Fragen gestellt:

1. Hast du ein Lieblingslied und wenn ja, welches?

Oje, gleich die erste Frage, die ich nicht eindeutig beantworten kann :D ... Das hat sich im Lauf der Zeit nämlich immer wieder geändert. Aber wenn ich spontan antworten soll, dann fallen mir beispielsweise "Bitter Sweet Symphony" von The Verve ein oder "Mad World" aus dem Donnie Darko-Film (ach ja, in der Serie Riverdale kam es jetzt auch vor). Ein klein wenig eingebrannt hat sich auch "Send me on my Way" von Rusted Root (kennt man wohl am besten aus dem ersten Ice Age-Film).



2. Bist du ein Dorf- oder Stadtkind?

Lange Zeit hab ich mich klar zur Stadt bekannt, aber je älter ich werde, desto mehr kann ich auch dem Landleben abgewinnen. Der Wirbel in der Stadt ist mittlerweile einfach nicht mehr immer nach meinem Geschmack ...

3. Wenn du in eine Welt aus einem Roman, den du gelesen hast, besuchen könntest, wohin würdest du reisen?

Ein Teil von mir würde gern mal das viktorianische London sehen, die Stadt, in der Sherlock Holmes gelebt und gearbeitet hat. Aus Gründen ... :D

4. Glaubst du an Wunder?

Irgendwie schon, ja. Aber im Allgemeinen bin ich auch der Mensch, der der Meinung ist, dass man Wundern nachhelfen muss :D.

5. Filme oder Serien?

Beides. Warum festlegen? Oft ist es auch eine Zeitfrage bei mir, aber es macht schon auch Spaß, Serien zu gucken und dann darüber zu diskutieren :).

Die Frage nach meinem besten Post beantworte ich jetzt auch gleich: Er ist mittlerweile auch schon ein bisschen älter, führt aber mit großem Abstand bei den Zugriffsstatistiken ... Mit "Gutes Deutsch: Was ihr in Buchblogs vermeiden solltet" habe ich da wohl seinerzeit einen Nerv getroffen :D. Auf Platz zwei und drei folgt der Testbericht zu Kindle Unlimited, den ich aufgrund der Länge in zwei Hälften geteilt habe.

So, nun noch die Sache mit dem Nominieren. Ehrlich gestanden habe ich mittlerweile keine Ahnung mehr, wer diesen TAG schon bekommen hat und wer nicht. Gesehen habe ich ihn jedenfalls schon auf einigen Blogs. Wer Lust hat, soll ihn sich daher einfach schnappen, sage ich :).

Darüber hinaus nominiere ich:

Monerl von MonerlS-bunte-welt
Conny von Pink Anemone
Moni von Monis Zeitreise
Julia. von Leselust

Und hier meine Fragen für euch:

1. Warum hast du angefangen zu bloggen?

2. Worüber schreibst du am liebsten?

3. Was hast du dir für 2018 auf deinem Blog vorgenommen?

4. Wenn du nicht gerade bloggst: Womit vertreibst du dir deine Zeit?

5. Wohin möchtest du gerne einmal auf Urlaub fahren, wenn Geld keine Rolle spielt?

1. Februar 2018

Tops & Flops / 01.2018

Man sollte es nicht für möglich halten, aber 2018 ist auch schon wieder einen Monat alt! Ein Grund mehr, um meine ersten Tops & Flops für dieses Jahr zu schreiben :). Und wenn ich so zurückschaue, fällt es mir dieses Mal nicht schwer, eine Auswahl zu treffen ...


Für einen Wintermonat habe ich sogar relativ viel gelesen, auch wenn ich in diesem Monat das erste Mal bewusst Pausen gemacht habe, mein Lesetempo bewusst gedrosselt habe. Ich weiß, ich neige dazu, gerade bei spannenden Geschichten immer schneller beim Lesen zu werden, deswegen war das auch eine ganz neue Erfahrung für mich, das Buch ganz gezielt wegzulegen.

Top des Monats

Bei meinem Toptitel für den Jänner ist mir das allerdings nicht schwer gefallen, denn "Verbrechen" von Ferdinand von Schirach enthält elf Geschichten, von denen ich pro Tag in der Regel etwa ein bis zwei Stück gelesen habe.


Nicht alle davon haben mir wirklich zugesagt, aber Schirach stellt interessante Fragen zu Schuld und Strafe, die einem auch nach dem Lesen im Gedächtnis bleiben. Nicht immer greift unser Rechtssystem so, wie wir uns das vorstellen. Ganz spontan habe ich zu diesem Buch deswegen eine Rezi verfasst, die ihr hier findet.

Flop des Monats

Der Flop des Monats ist für mich im Jänner "Art Hunter 'Gestohlenes Herz'" von Alia Cruz. Die Autorin konnte sich wohl irgendwie nicht entscheiden, was für eine Geschichte sie schreiben wollte ... Deswegen ist hier ein ziemlich wilder Genre-Mix entstanden, der in meinen Augen aufgrund des platten Schreibstils die längste Zeit entweder nur langweilig ist oder unfreiwilligen Lacher auslösen konnte.



Wobei ich der Geschichte zugute halten möchte, dass ich die Idee eigentlich gemocht habe. Nur bei der Umsetzung ist meines Erachtens einiges daneben gegangen. Einfach nur wild zusammenfügen, was andere schon geschrieben haben, kann gut gehen - muss es aber nicht, wenn man das Gefühl hat, beim Lesen bereits in anderen Büchern die eine oder andere Formulierung entdeckt zu haben. Mehr dazu hier in meiner Rezi.

27. Januar 2018

Rezension Ferdinand von Schirach - Verbrechen

Ferdinand von Schirach kann sich rühmen, einen eigenen Eintrag in der Wikipedia zu haben - und nicht mal einen so kurzen. Das ist aber nicht der Grund, warum wir, die #bbfliest Runde, uns nach dem letzten Buch für etwas ganz anderes entschieden haben.

Schirach ist Strafverteidiger und als solcher hat er schon viele Menschen, Schicksale und Geschichten kennengelernt. "Verbrechen" ist sein erstes Buch aus dem Jahr 2009, aber nicht sein letztes.

Der Klappentext:


Ein angesehener, freundlicher Herr, Doktor der Medizin, erschlägt nach 40 Ehejahren seine Frau mit einer Axt. Er zerlegt sie förmlich, bevor er schließlich die Polizei informiert. Sein Geständnis ist ebenso außergewöhnlich wie seine Strafe.

Ein Mann raubt eine Bank aus, und so unglaublich das klingt: Er hat seine Gründe. Gegen jede Wahrscheinlichkeit wird er von der deutschen Justiz an Leib und Seele gerettet. Eine junge Frau tötet ihren Bruder. Aus Liebe. Lauter unglaubliche Geschichten, doch sie sind wahr.

Meine Meinung:


In meinen Augen gibt der Klappentext nur unzureichend wieder, was den Leser in diesem Buch erwartet. Denn die elf Geschichten sind so unterschiedlich wie das Leben selbst. Bereits die erste Geschichte stellt eine interessante Frage, denn beurteilt man ausschließlich nach der Tat, ist der freundliche Herr so schuldig wie nur irgendetwas.

Folgt man allerdings der Lebensgeschichte des Herrn, beginnt man, die Tat mit anderen Augen zu sehen, sogar etwas wie Sympathie zu empfinden. Die Frage nach Schuld und Unschuld ist nicht immer so eindeutig, wie man annehmen möchte, das führt dieses Buch sehr eindrücklich vor Augen.

Die Verbrechen, die Schirach schildert, umfassen ebenfalls die gesamte Bandbreite des menschlichen Lebens, denn ein Verbrechen muss nicht zwangsläufig mit einem Toten enden genauso wenig wie mit einem Schuldigen, der bestraft werden kann.

Das wahre Leben schreibt Geschichten, die sich oft nicht einmal der ausgebuffteste Krimi- oder Thriller-Autor ausdenken kann, und ist gerade deswegen umso grausamer, wenn man weiß, dass die beschriebenen Gräueltaten so wirklich passiert sind. Das Wissen darum, was Menschen einander antun können, führt uns Schirach an einigen Stellen sehr ausdrucksvoll vor Augen - was mich beim Lesen einige Mal schlucken ließ.

Dabei hat der Autor einen eher sachlichen Schreibstil, umreißt kurz und bündig den Werdegang der Menschen, der sie zu dem werden ließ, was sie zu dem Zeitpunkt sind, wo der Autor sie in seiner Funktion als Strafverteidiger kennenlernt. Die einfache und eher knapp gehaltene Sprache entspricht dem, was ich mir von einem Menschen in diesem Beruf vorstelle, trotzdem hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle gewünscht, noch mehr Details zu erfahren. Viele Dingen blieben - bewusst oder unbewusst - an der Oberfläche.

Trotzdem halte ich dieses Buch für eine interessante Möglichkeit, über den Tellerrand des eigenen Lebens zu blicken. Was Menschen bewegt, Dinge zu tun, wird meist von den Medien verschwiegen, Schirach dagegen widmet sich meiner Meinung nach genau diesen Dingen, um zu zeigen, dass die Frage nach Schuld, Schuldfähigkeit und entsprechender Strafe nicht immer ein Schwarzweiß ist.

Mein Fazit:


Ferdinand von Schirach geht in "Verbrechen" mit seinen Geschichten sehr schön darauf ein, dass das Leben nicht immer so leicht in Schablonen zu pressen ist, wie wir das gern tun. Auch wenn ich an manchen Stellen gern mehr erfahren hätte, wird dieses Buch sich ganz bestimmt in mein Gedächtnis einbrennen, da es viele spannende Fragen über das Menschsein stellt.

  • ★★★★
  • Hardcover
  • 208 Seiten
  • Piper
  • 978-3492053624

23. Januar 2018

Rezension Alia Cruz - Art Hunter "Gestohlenes Herz"

Die bibliophile Befreiungsfront alias BBF hat wieder zugeschlagen! Unter diesem Namen hat sich eine kleine, aber feine Gruppe von Leuten auf Twitter zusammengetan, um gemeinsam Bücher zu lesen und zu besprechen. Unter dem Hashtag #bbfliest fassen wir gewöhnlich unsere Eindrücke zu den Büchern zusammen ... In diesem Zusammenhang landete Art Hunter "Gestohlenes Herz" auf unserem Radar, der erste Teil einer Reihe.

Der Klappentext:


Sie sind Kunstdiebe und nennen sich die 'Art Hunter'.
Doch sie stehen auf der Seite des Gesetzes und stehlen im Auftrag von Museen, um Sicherheitslücken aufzudecken. Das Besondere daran? Jeder von ihnen ist mit einer ganz speziellen Fähigkeit ausgestattet.

Kunstdiebe planen die Mona Lisa zu stehlen. Art Hunter Christophe Ledoux wird daher als Wachmann in den Louvre eingeschleust. Dort trifft er auf die Touristenführerin Claire und die Funken sprühen auf Anhieb. Doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn Christophe muss seine wahre Identität vor ihr verbergen und Claire hütet ein tödliches Geheimnis. Als die Mona Lisa gestohlen wird, glaubt Claire, dass Christophe der Dieb sei und ist tief enttäuscht von ihm. Als sie jedoch in tödliche Gefahr geraten muss sie sich entscheiden ob sie ihrem Herzen, oder ihrem Verstand folgen soll.

Meine Meinung:


Schon der Klappentext ließ darauf schließen, ein ganz besonderes Schmankerl der Unterhaltungsliteratur vorzufinden. Kunstdiebe, Louvre, Liebesgeschichte, Tod und Gefahr - und spezielle Fähigkeiten? Ein bunter Mix, auf den wir uns dieses Mal einlassen wollten. Ich sage absichtlich "wollten", denn bereits nach den ersten Seiten war klar, was uns hier erwarten würde.

Um es gleich mal vorab zu sagen: Wer sich etwas Neues erwartet, ist fehl am Platz. Das geht so weit, dass ich gerade bei den erotischen Szenen das Gefühl hatte, die eine oder andere Formulierung doch schon in anderen Büchern gelesen zu haben. Hervorschnellende Zungen, Blitze im Unterleib und Penisse, die jeden Uterus sprengen würden - schon bei Audrey Carlan fand ich diese Wendungen nicht erotisch, beim besten Willen nicht.

[SPOILER Anfang]
Nachdem es aber hier nicht nur um Liebe und Sex geht, bedient sich die Autorin noch munter weiter bei anderen Genres, ein klein bisschen X-Men (Die Art Hunter haben zwar alle Fähigkeiten, dürfen sie aber nicht wirklich einsetzen?), ein bisschen Thriller im Stil von Hannibal Lecter (ja, auch der Serienkiller darf nicht fehlen!) und ein im Geheimen agierenden Gegner, der geistig ein bisschen gaga ist und natürlich die Art Hunter alle komplett vernichten will (Blofeld aus James Bond lässt grüßen).
[SPOILER Ende]

Dieser bunte Mix kann aber nicht verhindern, dass man bereits nach den ersten Seiten erahnen kann, wie die Geschichte enden wird. Der eher platte Schreibstil trägt außerdem sein Scherflein dazu bei, dass man schon bald Lust bekommt, zu blättern, zu blättern und noch mehr zu blättern ... Hölzerne Dialoge, Protagonisten, die blaß und farblos bleiben, keinerlei Tiefe bekommen, und Nebenfiguren, die zu reinen Stichwortgebern degradiert werden - so in etwa kann man meiner Meinung nach zusammenfassen, was einen hier erwartet.

Dies alles trägt nicht dazu bei, dass man sich in diesem Buch wirklich wohlfühlen kann. Schade eigentlich, denn ich finde, man hätte aus der Geschichte schon etwas machen können. Die fragwürdigen Fakten, die uninspirierten Sexszenen und dieser wilde, unausgegorene Genre-Mix sorgen allerdings dafür, dass ich kein weiteres Buch dieser Reihe lesen werde.

Mein Fazit:


Aus der Idee zu "Art Hunter" hätte man sicherlich etwas machen können, so aber wirkt der Roman eher lieblos aus anderen Genres zusammenkopiert und hat mich nicht wirklich ansprechen können.

  • ★★★★
  • E-Book
  • 300 Seiten
  • Sieben Verlag
  • 978-3864436253

19. Januar 2018

Handlettering der Buchblogger / 01.2018

Nachdem dieses Mal das Thema schon seit Dezember bekannt war (Danke dafür!), konnte ich mir in Ruhe während der Weihnachtspause ein paar Gedanken machen. Eine Idee hatte ich recht schnell, dafür haperte es an der Umsetzung.


Ich hätte zwar in der freien Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr viel Zeit gehabt, hatte aber kein Papier und keine Stifte dabei ... Und danach fehlte mir ehrlich gestanden die Lust, denn es macht nur wenig Spaß, permanent zu Taschentüchern greifen zu müssen. Aber egal, kommen wir zum Wesentlichen :).

Das Thema lautete:

Lettere dein Lieblingsgenre

Eigentlich habe ich kein Lieblingsgenre, nicht wirklich. Ich lese mehrere Genres sehr gerne, wechsle immer wieder ab. Das ließ mir aber auch die Freiheit, einfach willkürlich etwas zu wählen :). Daher habe ich mich für ein Genre entschieden, was wohl eher weniger bei den übrigen Teilnehmern auftauchen wird. Und ich finde, Abwechslung muss sein, damit wir hier ein bunt gemischtes Potpourri zusammenbringen :).

Für die Umsetzung habe ich mich dieses Mal ein bisschen von einem ganz bestimmten Film inspirieren lassen - ich gebe es zu. Ich zeige euch jetzt einmal das Ergebnis, ihr dürft dann raten. Vielleicht erkennt ihr die Schrift? Das Ergebnis verrate ich in den Kommentaren ;).


Gezeichnet habe ich dieses Mal wieder mit Buntstiften, ich hatte ursprünglich eine Kombi aus Filzstiften und Buntstiften geplant, da fiel allerdings der farbliche Abstand zwischen den Buchstaben und dem zarteren Blau viel zu hart aus ... Und eigentlich wollte ich es so, dass gerade bei dem "Fiction" eine gewisse Unschärfe da ist :). Daher haben mir dieses Mal nur Buntstift, Papier und ein Lineal zum Zeichnen Gesellschaft geleistet.

Zum Digitalisieren habe ich dieses Mal die CamScanner-App verwendet, die Anja bereits früher einmal vorgestellt hat. Das hat durchaus ganz gut funktioniert, nur hat das automatische Aufhellen mir die Unschärfe weggenommen. Also hab ich die Zeichnung mit PhotoshopExpress (Ja, es gibt ein abgespecktes Photoshop auch fürs Smartphone!) weiter bearbeitet - und dabei ist mein Spieltrieb auch gleich mal zum Vorschein gekommen. Nicht jeder Filter ist wirklich geeignet, aber eines der Ergebnisse wollte ich euch doch noch zeigen, weil ich es wirklich mag.


Ich gebe zu, für dieses Motiv hätte dunkles Papier wirklich toll ausgesehen ... Dieser Blaupausen-Look hat schon was. Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann mal, blaues oder schwarzes Papier aufzutreiben, das dafür geeignet ist.

15. Januar 2018

SuBventur / 15.01.2018

Die letzten drei Monate war es hier relativ ruhig, was die SuBventur betrifft. Das hängt aber auch damit zusammen, dass es diese Aufstellung an Büchern am SuB mittlerweile nur noch alle drei Monate gibt. Gestartet ist die Aktion vor bald einem Jahr auf dem Blog von Janna und Kerstin von KeJas-BlogBuch.

Im November habe ich ein letztes Update auf Facebook gemacht, im Dezember bin ich vor Weihnachten nicht mehr dazu gekommen. Aus diesem Grund wird die Liste doch einige Änderungen aufweisen, die vielleicht nicht ganz zur letzten SuBventur hier auf dem Blog passen.


Im Herbst hatte ich auf dem SuB noch zwanzig Bücher liegen, habe in der Zwischenzeit aber doch noch einiges weggelesen, dass den SuB weiter verkleinert hat. Und die letzten Bücher haben jetzt quasi in den Weihnachtsferien dranglauben müssen :) ... Was aber nicht bedeutet, dass ich nicht trotzdem aktuelle Bücher gelesen habe, ich habe die Anzahl der Neuzugänge nur etwas schrumpfen lassen.

Egal, lassen wir es gut sein und kommen wir zu dieser wunderschönen Zahl, mit der ich eigentlich verkünden kann "Ziel - zumindest vorübergehend - erreicht":

SuBventur Stand 15.01.2018

Insgesamt: 10 (10 weniger seit der letzten SuBventur)



SuB / Stapel ungelesener Bücher

01. J.J. Abrams & Doug Dorst - S "Das Schiff des Theseus"
02. Melanie Lahmer - Knochenfinder
03. Sarah J. Maas - Empire of Storms
04. Daniel Wolf - Das Gold des Meeres
05. Karen Chance - Blutrot
06. Sebastian Fitzek - Der Seelenbrecher
07. Sophie Hannah - Der leere Sarg (NEU)
08. Peer Martin - Feuerfrühling (NEU)
09. Anthony O'Neill - Dark Side (NEU)



SuE / Stapel ungelesener E-Books

10. Jasmin Jülicher - Stadt der Tiefe (NEU)



Abgänge

Vom SuB: Thomas Brezina - Alter Geister ruhen unsanft (Rezension hier)
Vom SuB: Jay - Sherlock: Das große Spiel ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Vom SuB: Mina Teichert - Mieze undercover ⭐️⭐️⭐️⭐️

Vom SuE: Mary E. Pearson  - The Beauty of Darkness ⭐️⭐️⭐️⭐️
Vom SuE: Daniel Cole - Hangman (Rezension hier)
Vom SuE: Martina Richter - Mopsnacht ⭐️⭐️⭐️
Vom SuE: Graham Moore - The Sherlockian ⭐️⭐️⭐️
Vom SuE: Nele Neuhaus - Im Wald ⭐️⭐️⭐️⭐️



Ich höre / lese gerade

James Swallow - Star Trek Terok Nor 1: Day of the Viper



Fazit / Erkenntnis

Die letzten drei Bücher, die ich seit Beginn des Jahres vom SuB weggenommen habe, zählen übrigens auch zu einer neuen SuB-Challenge - #dasSuBabc von Janna und Kerstin. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ich mit meinem Zwerg daran überhaupt teilnehmen kann, aber mal sehen, wie weit ich komme. Minimum ist es, sechs Bücher entsprechend verschiedener Aufgabenstellungen zu lesen - das sollte ich ja gerade noch hinbekommen :).

Danach werde ich wohl improvisieren müssen, denn 26 Aufgaben mit 10 Büchern - das passt schon rein rechnerisch nicht. Vielleicht fällt mir aber trotzdem noch was dazu ein, denn im Grunde macht es mir schon Spaß, Bücher unter einem bestimmten Gesichtspunkt vom SuB zu nehmen.

Abschließend möchte ich sagen, dass ein durchaus hartes Stück Lesearbeit war, um von den 56 Titeln voriges Jahr im März auf die aktuelle Zahl runterzukommen. Ohne gewisse Einschränkungen geht es nicht, das habe ich wieder einmal gemerkt ... Aber solange die Anzahl der Neuzugänge nicht höher als die Anzahl der gelesenen Bücher wird, bin ich zuversichtlich, mir jetzt sogar ab und zu den Luxus leisten zu können, ein Buch mit gutem Gewissen zu kaufen und zu lesen, ohne dass es vorher auf den SuB wandern muss :).

11. Januar 2018

Rezension Daniel Cole - Hangman

"Hangman“ ist nach "Ragdoll" der zweite Roman aus der "William Fawkes"-Reihe von Daniel Cole. Auch wenn der Autor selbst im Nachwort darauf hinweist, dass man "Ragdoll" nicht unbedingt kennen muss, um "Hangman" zu lesen, halte ich es doch für sinnvoll, wenn man die vorangegangenen Ereignisse kennt. Man findet meiner Meinung nach einfach schneller in die Geschichte um die neue Hauptfigur Emily Baxter hinein ...

Zum Inhalt:


Emily Baxter ist nach den Ereignissen aus "Ragdoll" zum Detective Chief Inspector befördert worden. Viel Zeit bleibt jedoch nicht, es zu genießen: Es gilt, eine neue Mordserie in London und New York aufzuklären, die irgendwie mit den Toten des "Ragdoll"-Mörders in Zusammenhang zu stehen scheint. Zusammen mit den FBI Agents Curtis und Rouche macht sich Baxter an einen Wettlauf gegen die Zeit ...

Meine Meinung:


Ich gestehe, mir war anfangs gar nicht bewusst, dass innerhalb so kurzer Zeit bereits die Fortsetzung zu "Ragdoll" verfügbar sein würde. Wer meine Rezi zu "Ragdoll" gelesen hat, wird wissen, dass ich vom ersten Teil nicht so besonders angetan war, das Ende ließ allerdings einiges offen, weswegen es mich doch reizte, Teil zwei wenigstens eine Chance zu geben.

Um es kurz und bündig zu sagen: Teil zwei konnte für mich das Versprechen auf eine interessante und spannende Fortsetzung nicht einlösen. Die Idee einer Rückblende gleich am Anfang verwirrte mich mehr, als gut war. Das Einzige, was ich ihr entnehmen konnte, war, dass eine der neuen Figuren wohl offensichtlich die kommenden Ereignisse nicht überleben würde …

Dieser Gedanke ließ mich auch beim weiteren Lesen nicht los und nahm damit bereits einen gewissen Anteil der Spannung weg, dieses Gefühl zu wissen, dass einer der Beteiligten nicht überleben wird, war mir beim Lesen eher unangenehm.

Womit ich ebenfalls so meine Probleme hatte, war die Entwicklung der Handlung. In meinen Augen stolpern die drei Ermittler mehr oder weniger durch die Geschichte, gefühlt alle paar Leseminuten taucht eine neue Leiche auf, der Spruch „Leichen pflasterten ihren Weg“ nimmt nach und nach immer mehr Kontur an … Der Einzige, der wirklich klassische Ermittlungsarbeit leistet, ist – wie schon in Teil 1 – Edmunds.

Edmunds ist in meinen Augen auch die einzige Figur, für die ich hier so etwas wie Sympathie entwickeln konnte. Alle anderen Figuren blieben für mich beim Lesen eher blaß und ohne Tiefgang, leider auch die Hauptfigur Emily. Daniel Cole ist sich bei ihr durchaus treu geblieben, denn ich erinnere ich mich, dass ich mich schon in Teil 1 nicht unbedingt für sie erwärmen konnte, auch wenn sie ein sehr taffer Charakter ist.

In Verbindung mit dem sehr langwierigen Handlungsauftakt spielte ich daher tatsächlich nach einiger Zeit mit dem Gedanken, das Buch abzubrechen. Spannung entsteht für mich eben nicht dadurch, alle paar Seiten neue, zum Teil recht grausam zugerichtete Leichen zu präsentieren …

Die in meinen Augen kaum stattfindende Ermittlungsarbeit ist es auch, die dazu führt, dass die Verdächtigen in der zweiten Hälfte meiner Meinung wie Seifenblasen aufploppten, auf einmal da und dann auch wieder weg. Der Showdown am Ende hätte durchaus spannend sein können – tja, wenn die bereits erwähnte Rückblende am Anfang nicht gewesen wäre …

Der Schreibstil ist im Vergleich zu Teil 1 leider nicht besser geworden, eher im Gegenteil. Viel zu oft hatte ich das Gefühl, der Autor hat unter Druck gearbeitet, möglichst schnell eine Fortsetzung abzuliefern, um an den Erfolg von "Ragdoll" anzuknüpfen. Herausgekommen sind dabei zeitweise sehr hölzerne Dialoge und einseitige Beschreibungen, die es mir zeitweise sehr einfach machten, einzelne Teile der Handlung zu überfliegen, um schneller zu einem Ende zu kommen.

Mein Fazit:


"Hangman" wirkt auf mich wie ein zu rasch hingeworfener Roman, um den Erfolg von "Ragdoll" würdig fortführen zu können. Die Schwächen des Autors kommen dadurch leider aber noch deutlicher zum Vorschein, als es bereits bei Teil 1 der Fall war.

  • ★★★★★
  • E-Book
  • 480 Seiten
  • Ullstein
  • 978-3548289212

6. Januar 2018

Tops & Flops / 12.2017

Ich melde mich zurück im neuen Jahr - und das zumindest mit einem "kleinen" Rückblick auf den Dezember. Obwohl recht viel zu tun war, hatte ich doch Gelegenheit, einiges zu lesen, ehe der Weihnachtsurlaub begonnen hat (wo ich fast traditionell nie zum Lesen komme, weil wir immer so viel anderes in der Zeit tun :D).


Eine kleine Änderung wird es in diesem Monat auch geben, denn ich werde ab jetzt die Hörbücher nicht mehr separat auflisten. Ich höre im Verhältnis einfach zu wenig, als dass es sich auszahlen würde. Es wird also ab 2018 nur noch ganz klassisch die Vorstellung des Top- und des Flop-Titels geben, egal, in welchem "Format" ich diesen konsumiert habe.

Top des Monats

Der Platz am Siegertreppchen geht für den Dezember ganz eindeutig an "CyberWorld 5.0". Nadine Erdmann hat mit dem fünften Teil ihrer Reihe wieder einen Roman abgeliefert, dessen Sogwirkung ich mich nur schwer entziehen konnte. Ohne Untertreibung: Mir kommt vor, mit jedem Band wird die Reihe nun besser :).


Ich habe zu dem E-Book auch eine Rezension verfasst, wenn ihr mehr wissen wollt. Hier geht's zur Rezi :).

Flop des Monats

Der Flop des Monats kommt dieses Mal aus der Hörbuchecke. Ich weiß, dass die "Royal"-Reihe von Valentina Fast durchaus einige Fans gewinnen konnte, mich nervte die Protagonistin allerdings schon nach kurzer Zeit. Langsam werden diese Klischees "Mädel trifft Traumtyp, Traumtyp behandelt sie mies, sie sucht natürlich trotzdem immer wieder seine Nähe" wirklich lästig ...


Den dritten Stern hat das Hörbuch übrigens nur für die Leistung der Sprecherin bekommen, denn diese hat sich redlich bemüht, die Geschichte etwas spannender zu gestalten. Hätte ich das Buch gelesen, bin ich mir nicht mal sicher, ob ich es überhaupt bis zum Ende durchgezogen hätte.

20. Dezember 2017

Die weihnachtliche Blogpause ...

Diejenigen, die mein Blog schon ein bisschen länger kennen, wissen schon, was jetzt folgt, nämlich die alljährliche Ankündigung der Blogpause über Weihnachten und Silvester :) ... Das Jahr ist ja für mich vor allem in der zweiten Hälfte doch recht turbulent gelaufen, da kommt diese Verschnaufpause gerade richtig.


Da ich mir in den Kopf gesetzt hatte, euch dieses Jahr mit einem Lettering zu verabschieden, habe ich einen neuen Ansatz verfolgt. Leider bin ich mit Schreibschriften ja noch immer nicht besonders geübt, deswegen habe ich mir eine Vorlage gesucht und sie abgepaust.

Beim Fotografieren bin ich allerdings dann wieder einmal an meine derzeit üblichen Grenzen gestoßen, deswegen ist das "Merry Christmas" nicht ganz scharf - aber ansonsten hat die Taschenlampe ganz interessante Schatten auf das Papier gezaubert, die eigentlich beim Original gar nicht vorhanden sind ...

Wie auch immer: Ich wünsche euch auch dieses Jahr wieder ein schönes Weihnachtsfest, ein buchiges Christkind (oder woran ihr sonst glaubt) und eine friedliche Zeit im Kreis eurer Lieben. Lasst es euch gut gehen und kommt gesund und munter ins neue Jahr! Wir lesen uns dann in ca. zwei Wochen Anfang Jänner wieder!